COMBI GRIP Rohrkupplungen – Metall- und Kunststoffrohre verbinden
COMBI GRIP Rohrkupplungen ermöglichen die axial zugfeste Verbindung von Kunststoffrohren mit Metallrohren – ohne Schweißen, Kleben oder Gewindeschneiden. Speziell entwickelte Verankerungsringe sorgen auf beiden Rohrseiten für sicheren Halt: Flache Zahnreihen greifen schonend in das Kunststoffrohr, während konisch gestanzte Zähne das Metallrohr sichern. Eine integrierte Elastomerdichtung dichtet die Verbindung ab.
Im Schellen-Shop finden Sie NORMACONNECT COMBI GRIP E und UNI-Coupling Combigrip Rohrkupplungen aus Edelstahl V4A mit EPDM- oder NBR-Dichtung. Die zugfesten Rohrverbinder eignen sich für verschiedene Anwendungen im Rohrleitungsbau, Maschinenbau und in der Versorgungstechnik. Für Kunststoffrohre aus PE und PP sind passende innenseitige Stützringe erhältlich. Wählen Sie die richtige Kupplung anhand der beiden Rohraußendurchmesser, des Rohrwerkstoffs, Betriebsdrucks und Mediums.
NORMACONNECT® COMBI GRIP E Rohrkupplung mit NBR-Dichtung, V4A – 139,7 / 140
NORMACONNECT Rohrkupplung NORMACONNECT® COMBI GRIP E mit Hohlbolzen sind axial zugfeste Rohrkupplungen für die Verbindung von Kunststoffrohren mit Metallrohren. Für das Kunststoffrohr besitzt die NORMACONNECT Rohrkupplung auf einer Seite (Rückseite der Kupplung, siehe Bild) einen speziellen Verankerungsring mit flachen Zahnreihen, die sich in die Rohroberfläche drücken, ohne das Material zu beschädigen. Gleichzeitig wird die aufgebrachte Kraft gleichmäßig über die Rohroberfläche verteilt. Für das Metallrohr besitzt die NORMACONNECT Kupplung auf der anderen Seite (Vorderseite der Kupplung, siehe Bild) einen Verankerungring mit konisch gestanzten Zähnen, die in die Rohroberfläche eingreifen. Aufgrund der besonderen Konstruktion des Verankerungsrings kann die Kupplung auch starken Vibrationen standhalten.
UNI-Coupling Combigrip Rohrkupplung aus V4A-Edelstahl (zugfest)
UNI-Coupling Combigrip Rohrkupplung aus V4A-Edelstahl Die UNI-Combigrip ist eine axial zugfeste Rohrkupplung, die speziell für die Verbindung von Kunststoff- und Metallrohren entwickelt wurde. Sie eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Nachrüstungen in Gebäuden, Schiffen oder Industrieanlagen. Besondere Merkmale Doppelte Greifring-Technologie: Ein Plastgripring greift schonend in das Kunststoffrohr, während ein gehärteter Gripring eine sichere Verbindung mit Metallrohren schafft. Innovative Dichtungslösung: Die patentierte Dichtung mit Kompensationsrillen macht zusätzliche Einlagen aus Edelstahl überflüssig und verhindert Korrosion. Flexibilität: Kompensiert Winkelabweichungen, Vibrationen und Vakuum. Größenbereich: Für Rohrdurchmesser von 39 mm bis 515 mm erhältlich. Technische Daten Materialqualität: Edelstahl W5 Dichtungsmaterialien: EPDM & NBR (Standard), VITON & SILIKON auf Anfrage Temperaturbereich: -30 °C bis +180 °C Geeignete Medien: Wasser, Gas, Öl, Helium Kompatible Rohrmaterialien: Stahl, Gusseisen, PE, PVC-C, PVC-U, ABS, PP, PB
innenseitiger Stützring für PLAST GRIP / COMBI GRIP, V4A (W5) – 110 / SDR 17
Stützring für die Verwendung von PLAST GRIP / COMBI GRIP Rohrkupplungen Beim Verbinden von Kunststoffrohren aus PE und PP muss ein Stützring verwendet werden. Wenn die zu verbindenden Rohre aus weichem Thermoplast bestehen (z.B. PE), ist der Einsatz eines Stützrings zwingend erforderlich. Der Stützring wird im zu verbindenden Bereich in das Rohrende eingeschoben und schützt das Rohr somit vor einer Deformation. Der Durchmesser des Stützrings kann zwischen 40 mm und 160 mm gewählt werden.
NORMACONNECT® COMBI GRIP E Rohrkupplung mit EPDM-Dichtung, V4A – 76,1 / 75
NORMACONNECT® COMBI GRIP E mit Hohlbolzen sind axial zugfeste Rohrkupplungen für die Verbindung von Kunststoffrohren mit Metallrohren. Für das Kunststoffrohr besitzt die Kupplung auf einer Seite (Rückseite der Kupplung, siehe Bild) einen speziellen Verankerungsring mit flachen Zahnreihen, die sich in die Rohroberfläche drücken, ohne das Material zu beschädigen. Gleichzeitig wird die aufgebrachte Kraft gleichmäßig über die Rohroberfläche verteilt. Für das Metallrohr besitzt die Kupplung auf der anderen Seite (Vorderseite der Kupplung, siehe Bild) einen Verankerungring mit konisch gestanzten Zähnen, die in die Rohroberfläche eingreifen. Aufgrund der besonderen Konstruktion des Verankerungsrings kann die Kupplung auch starken Vibrationen standhalten. Temperaturbeständigkeit:26,9 mm bis 168,3 mm: -30°C bis +125°Cgrößer als 168,3 mm: -20°C bis +80°C
- Wie funktioniert eine COMBI GRIP Rohrkupplung?
- NORMACONNECT und UNI-Coupling Combigrip
- Geeignete Rohrwerkstoffe
- Rohrdurchmesser und Spannbereiche
- Stützringe für PE- und PP-Rohre
- EPDM- und NBR-Dichtungen
- Betriebsdruck und Temperatur
- Typische Einsatzbereiche
- Montage ohne Schweißen
- GRIP, PLAST GRIP und COMBI GRIP
- COMBI GRIP Rohrkupplungen kaufen
- Häufig gestellte Fragen
COMBI GRIP Rohrkupplungen: Kunststoff- und Metallrohre zugfest verbinden
Beim Verbinden von Rohren aus unterschiedlichen Werkstoffen stellt besonders die axiale Zugfestigkeit eine Herausforderung dar. Kunststoffrohre und Metallrohre besitzen unterschiedliche mechanische Eigenschaften. Deshalb sind für eine sichere Verbindung speziell darauf abgestimmte Verankerungselemente erforderlich.
Eine COMBI GRIP Rohrkupplung vereint zwei verschiedene Verankerungsprinzipien in einem Kupplungskörper.
Verankerung auf der Kunststoffrohrseite
Auf der Kunststoffseite befindet sich ein spezieller Verankerungsring mit mehreren flachen Zahnreihen. Diese drücken sich kontrolliert in die Oberfläche des Kunststoffrohres und verteilen die auftretenden Kräfte auf eine größere Fläche.
Dadurch wird das Rohr axial gesichert, ohne dass die für Metallrohre vorgesehenen scharfkantigeren Verankerungszähne verwendet werden müssen.
Verankerung auf der Metallrohrseite
Auf der gegenüberliegenden Seite besitzt die Kupplung einen Verankerungsring mit konisch gestanzten beziehungsweise geprägten Zähnen. Diese greifen in die Oberfläche des geeigneten Metallrohres ein.
Die spezielle Konstruktion ermöglicht eine zugfeste Rohrverbindung, die innerhalb der zulässigen Produktgrenzen auch Vibrationen und mechanischen Belastungen standhalten kann.
Abdichtung durch integriertes Dichtsystem
Zusätzlich zur mechanischen Verbindung sorgt eine Elastomerdichtung für die Abdichtung der Rohrenden.
Bei NORMACONNECT COMBI GRIP wird ein Zwei-Lippen-Dichtsystem eingesetzt. Je nach Ausführung stehen unterschiedliche Dichtungswerkstoffe zur Verfügung.
COMBI GRIP Rohrkupplungen von NORMACONNECT und UNI-Coupling
Im Schellen-Shop finden Sie zugfeste Metall-Kunststoff-Rohrkupplungen unterschiedlicher Hersteller. Die Systeme basieren auf ähnlichen Verbindungsprinzipien, unterscheiden sich aber in ihren technischen Eigenschaften und Abmessungen.
NORMACONNECT COMBI GRIP E
Die NORMACONNECT COMBI GRIP E gehört zur FGR-Baureihe der NORMA Group. Sie wurde speziell für die axial zugfeste Verbindung glattendiger Kunststoffrohre mit Metallrohren entwickelt.
Die COMBI-GRIP-E-Ausführung besitzt Hohlbolzen und wird für kleinere Rohrdurchmesser eingesetzt. Bei größeren Abmessungen verwendet die COMBI-GRIP-Baureihe Vollbolzen.
Zu den konstruktiven Merkmalen gehören:
- Zwei unterschiedliche Verankerungsringe für Kunststoff und Metall.
- Integriertes Zwei-Lippen-Dichtsystem.
- Serienmäßige Bandeinlage.
- Gehäuse aus Edelstahl der Werkstoffqualität W5.
- Ausführungen mit EPDM- oder NBR-Dichtung.
- Mechanische Montage ohne Schweißarbeiten.
UNI-Coupling Combigrip
Die UNI-Coupling Combigrip ist ebenfalls für die axial zugfeste Verbindung geeigneter Metall- und Kunststoffrohre ausgelegt.
Ein auf Kunststoffrohre abgestimmter Greifring und ein spezieller Verankerungsring für Metallrohre sorgen für die mechanische Sicherung.
Die im Schellen-Shop angebotenen UNI-Combigrip-Rohrkupplungen bestehen aus Edelstahl W5. EPDM und NBR werden als Standard-Dichtungswerkstoffe angeboten.
Je nach Ausführung können weitere Dichtungsmaterialien auf Anfrage erhältlich sein. Angaben zu zulässigem Druck, Temperaturbereich und Rohrwerkstoff müssen anhand des konkreten Modells geprüft werden.
Welche Kunststoff- und Metallrohre lassen sich verbinden?
COMBI-GRIP-Kupplungen eignen sich für Übergänge zwischen geeigneten Kunststoff- und Metallrohrsystemen. Die tatsächliche Kompatibilität hängt von der gewählten Baureihe und den Herstellerfreigaben ab.
Kunststoffrohre
Je nach Produktausführung können beispielsweise Rohrleitungen aus folgenden Werkstoffen verbunden werden:
- Polyethylen (PE)
- Polypropylen (PP)
- PVC-U und PVC-C
- ABS
- Polybuten (PB)
Nicht jeder Werkstoff ist automatisch für jede COMBI-GRIP-Kupplung freigegeben. Insbesondere bei thermoplastischen Rohrwerkstoffen ist die erforderliche innenseitige Abstützung zu berücksichtigen.
Metallrohre
Auf der Metallseite können abhängig von der Kupplung beispielsweise folgende Rohrwerkstoffe verwendet werden:
- Stahlrohre
- Edelstahlrohre
- Gussrohre
Zusätzlich muss die Rohroberfläche für die Verankerungszähne der jeweiligen Kupplung geeignet sein.
COMBI GRIP Rohrkupplungen nach Rohrdurchmesser auswählen
Bei der Auswahl einer COMBI GRIP Rohrkupplung sind immer die Außendurchmesser beider Rohrleitungen zu beachten.
Metall- und Kunststoffrohre können trotz vergleichbarer Nennweiten unterschiedliche Außenmaße besitzen. Deshalb werden COMBI-GRIP-Kupplungen häufig mit zwei Durchmesserangaben bezeichnet.
Beispiele für Metall-Kunststoff-Rohrverbindungen
| Metallrohr | Kunststoffrohr |
|---|---|
| 60,3 mm | 63 mm |
| 76,1 mm | 75 mm |
| 88,9 mm | 90 mm |
| 108 mm | 110 mm |
| 114,3 mm | 110 mm |
| 139,7 mm | 140 mm |
| 159 mm | 160 mm |
Diese Kombinationen sind Beispiele aus der NORMACONNECT-Produktfamilie. Nicht jede Kombination ist in jeder Ausführung erhältlich.
Wichtig: Neben den Nennabmessungen müssen die tatsächlichen Außendurchmesser innerhalb der zulässigen Spannbereiche beider Kupplungsseiten liegen.
Berücksichtigen Sie außerdem mögliche Fertigungstoleranzen und die Rohrwandstärke des Kunststoffrohres.
Innenseitige Stützringe für PE- und PP-Rohre
Kunststoffrohre verhalten sich unter mechanischer Belastung anders als Metallrohre. Insbesondere Rohre aus weicheren thermoplastischen Werkstoffen können sich unter der Spannkraft einer Rohrkupplung verformen.
Deshalb ist bei geeigneten PE- und PP-Rohren ein zusätzlicher innenseitiger Stützring erforderlich.
Welche Funktion hat ein Stützring?
Der Stützring wird in das Kunststoffrohrende eingeschoben. Er stabilisiert das Rohr im Bereich der Kupplung und wirkt einer unerwünschten Verformung durch die äußere Spannkraft entgegen.
Im Schellen-Shop erhalten Sie passende Stützringe aus Edelstahl V4A (W5) in unterschiedlichen Größen.
Stützring nach SDR auswählen
Neben dem Rohrdurchmesser ist das sogenannte SDR-Verhältnis zu berücksichtigen.
SDR steht für Standard Dimension Ratio und bezeichnet das Verhältnis zwischen Rohraußendurchmesser und Nennwanddicke.
Im Sortiment stehen je nach Variante Stützringe beispielsweise für SDR 11, SDR 17 und weitere SDR-Klassen zur Verfügung.
Beachten Sie, dass der Stützring passend zum Rohrinnendurchmesser beziehungsweise zur Rohrwandstärke gewählt werden muss.
Bitte beachten: Bei PE- und PP-Rohren ist der erforderliche Stützring vor der Montage der Rohrkupplung einzusetzen. Die Kombination muss den Vorgaben des jeweiligen Kupplungsherstellers entsprechen.
Passende Produkte finden Sie unter innenseitige Stützringe für PLAST GRIP und COMBI GRIP .
COMBI GRIP mit EPDM- oder NBR-Dichtung
Die passende Dichtung ist entscheidend für die Eignung einer Rohrkupplung. Im Schellen-Shop finden Sie COMBI-GRIP-Ausführungen mit EPDM- und NBR-Dichtung.
EPDM-Dichtung
EPDM eignet sich häufig für wasserbasierte Medien und bietet eine gute Beständigkeit gegenüber vielen Witterungs- und Alterungseinflüssen.
EPDM-Rohrkupplungen kommen daher unter anderem für geeignete Wasser- und Versorgungsleitungen infrage.
NBR-Dichtung
NBR ist ein elastischer Dichtungswerkstoff, der häufig in Verbindung mit Mineralölen und bestimmten ölhaltigen Medien eingesetzt wird.
NBR-Dichtungen können für entsprechende industrielle Rohrleitungssysteme geeignet sein.
Wichtig: Die Medienverträglichkeit darf nicht allein aus dem Dichtungswerkstoff abgeleitet werden. Maßgeblich sind die Produktfreigaben, die Konzentration des Mediums und die Betriebstemperatur.
Betriebsdruck und Temperaturbeständigkeit
COMBI-GRIP-Rohrkupplungen stehen in unterschiedlichen Größen und Druckstufen zur Verfügung. Der zulässige Betriebsdruck ist abhängig von Kupplungstyp und Rohrdurchmesser.
Arbeitsdruck der NORMACONNECT COMBI GRIP
Laut NORMA-Datenblatt werden COMBI-GRIP-Kupplungen je nach Ausführung mit unterschiedlichen maximalen Arbeitsdrücken angeboten.
Bei verschiedenen COMBI-GRIP-E-Ausführungen beträgt der maximale industrielle Arbeitsdruck (WP) beispielsweise 16 bar. Größere Ausführungen können deutlich niedrigere Druckgrenzen besitzen.
Bei einzelnen Spezialausführungen sind auch abweichende Werte, beispielsweise 5 bar, angegeben.
Der Hersteller unterscheidet zwischen dem für Schiffbauanwendungen angegebenen Nenndruck (PN) und dem maximalen Arbeitsdruck für Industrieanwendungen (WP).
Beachten Sie daher immer die konkrete Druckangabe der gewählten Kupplung.
Temperaturbeständigkeit
Für NORMACONNECT COMBI GRIP gelten je nach Dichtung und Abmessung unterschiedliche Temperaturbereiche.
- EPDM: Bei entsprechenden Ausführungen bis 168,3 mm sind Temperaturen von -30 °C bis +125 °C vorgesehen.
- EPDM bei größeren Ausführungen: Für Größen über 180 mm nennt NORMA einen Bereich von -20 °C bis +80 °C.
- NBR: Laut NORMA-Datenblatt von -20 °C bis +80 °C.
Diese Angaben beziehen sich auf die NORMA-Baureihe und dürfen nicht pauschal auf andere Hersteller übertragen werden.
Die zulässigen Betriebsbedingungen der gesamten Rohrverbindung müssen zusätzlich mit den Eigenschaften beider Rohrwerkstoffe übereinstimmen.
Wo werden COMBI GRIP Rohrkupplungen eingesetzt?
COMBI-GRIP-Kupplungen werden verwendet, wenn geeignete Kunststoff- und Metallrohre mechanisch miteinander verbunden werden sollen.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Rohrleitungsbau: Übergänge zwischen metallischen und thermoplastischen Rohrsystemen.
- Wasser- und Versorgungstechnik: Verbindung geeigneter Kunststoff- und Metallleitungen.
- Maschinen- und Anlagenbau: Anpassung verschiedener Rohrwerkstoffe innerhalb technischer Anlagen.
- Industrielle Rohrsysteme: Mechanische Rohrverbindungen unter Berücksichtigung von Druck und Medium.
- Wartung und Instandhaltung: Austausch oder Erweiterung von Rohrleitungsabschnitten.
- Schiffbau: Verbindung geeigneter Rohrsysteme bei entsprechenden technischen Freigaben.
Bei Trinkwasser-, Gas- oder anderen zulassungspflichtigen Anwendungen müssen die erforderlichen Nachweise und Freigaben des konkreten Kupplungssystems vorliegen.
COMBI GRIP Rohrkupplung montieren – ohne Schweißen
Ein wesentlicher Vorteil der COMBI GRIP Verbindungstechnik ist die mechanische Montage ohne verschweißte Rohrenden.
Die grundsätzlichen Montageschritte sind:
- Rohrwerkstoffe prüfen: Sicherstellen, dass Metall- und Kunststoffrohr für die gewählte Kupplung geeignet sind.
- Außendurchmesser messen: Beide Rohrdurchmesser mit den jeweiligen Spannbereichen vergleichen.
- Stützring einsetzen: Bei PE- oder PP-Rohren den passenden innenseitigen Stützring entsprechend den Vorgaben verwenden.
- Rohrenden vorbereiten: Rohrenden auf Beschädigungen prüfen und die Dichtflächen reinigen.
- Kupplung positionieren: Die Kunststoff- und Metallseite entsprechend der Herstellerkennzeichnung zuordnen.
- Verschlussschrauben anziehen: Das vorgeschriebene Drehmoment und die Montageanleitung beachten.
- Verbindung prüfen: Eine erforderliche Dichtheits- und Funktionsprüfung nach den geltenden Vorgaben durchführen.
Bitte beachten: Vor Montagearbeiten muss das Rohrleitungssystem drucklos und in einem sicheren Zustand sein. Zulässige Winkelabweichungen, Rohrabstände und Anzugsmomente sind produktspezifisch.
GRIP, PLAST GRIP oder COMBI GRIP – welche Rohrkupplung ist geeignet?
Die unterschiedlichen GRIP-Systeme sind auf bestimmte Rohrwerkstoffe abgestimmt.
GRIP – Metallrohre verbinden
GRIP Rohrkupplungen dienen zur axial zugfesten Verbindung geeigneter Metallrohre.
PLAST GRIP – Kunststoffrohre verbinden
PLAST GRIP Rohrkupplungen werden für die zugfeste Verbindung geeigneter Kunststoffrohre eingesetzt.
COMBI GRIP – Metall mit Kunststoff verbinden
COMBI GRIP Rohrkupplungen kombinieren die beiden Verankerungsprinzipien und ermöglichen damit den zugfesten Übergang zwischen einem geeigneten Metallrohr und einem Kunststoffrohr.
Die Auswahl richtet sich zusätzlich nach Rohrdurchmesser, Wandstärke, Medium, Temperatur und Betriebsdruck.
COMBI GRIP Rohrkupplungen im Schellen-Shop kaufen
Im Schellen-Shop erhalten Sie COMBI GRIP Rohrkupplungen für die mechanische Verbindung von Kunststoff- und Metallrohren.
Unser Sortiment umfasst NORMACONNECT COMBI GRIP E und UNI-Coupling Combigrip in verschiedenen Abmessungen sowie passende Stützringe für geeignete Kunststoffrohre.
Wählen Sie zwischen unterschiedlichen Dichtungsmaterialien und Rohrdurchmessern. Viele Artikel können auch in kleinen Mengen bestellt werden.
Bei Fragen zu Rohrwerkstoff, Spannbereich, Betriebsdruck oder dem benötigten Stützring unterstützen wir Sie gerne persönlich.
Weitere Verbindungslösungen finden Sie in unserer Kategorie zugfeste Rohrkupplungen .
Häufig gestellte Fragen zu COMBI GRIP Rohrkupplungen
Was ist eine COMBI GRIP Rohrkupplung?
Eine COMBI GRIP Rohrkupplung ermöglicht die axial zugfeste Verbindung eines geeigneten Kunststoffrohres mit einem Metallrohr. Unterschiedliche Verankerungsringe sichern beide Rohrenden.
Kann man Kunststoffrohre mit Metallrohren zugfest verbinden?
Ja. Mit geeigneten COMBI-GRIP-Rohrkupplungen können Kunststoff- und Metallrohre mechanisch und axial zugfest verbunden werden.
Benötigt man bei COMBI GRIP einen Stützring?
Beim Verbinden von PE- und PP-Rohren ist laut den Produktangaben im Schellen-Shop ein passender innenseitiger Stützring erforderlich. Er schützt das Rohr vor unerwünschter Verformung.
Warum werden bei COMBI GRIP zwei Rohrdurchmesser angegeben?
Die Kupplung verbindet ein Metallrohr mit einem Kunststoffrohr. Beide Rohre können unterschiedliche Außendurchmesser besitzen. Deshalb werden die jeweiligen Anschlussmaße getrennt angegeben.
Was ist der Unterschied zwischen COMBI GRIP und COMBI GRIP E?
NORMACONNECT COMBI GRIP E besitzt Hohlbolzen für kleinere Rohrdurchmesser. Bei größeren Ausführungen der COMBI-GRIP-Baureihe kommen Vollbolzen zum Einsatz.
Welche Dichtung ist für COMBI GRIP geeignet?
Je nach Anwendung stehen EPDM- oder NBR-Dichtungen zur Verfügung. EPDM eignet sich häufig für wasserbasierte Medien, NBR für bestimmte ölhaltige Medien. Maßgeblich sind die Herstellerfreigaben.
Welchem Druck halten COMBI GRIP Rohrkupplungen stand?
Der maximal zulässige Betriebsdruck hängt von Hersteller, Kupplungstyp und Durchmesser ab. Für NORMACONNECT werden je nach Variante unterschiedliche Arbeitsdrücke angegeben. Die technische Produktangabe ist entscheidend.
Können COMBI GRIP Kupplungen ohne Schweißen montiert werden?
Ja. COMBI-GRIP-Kupplungen ermöglichen eine mechanische Rohrverbindung ohne verschweißten Rohrstoß. Die Montage muss nach Herstelleranleitung erfolgen.